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Le Prix Henri Nannen 2006 pour la liberté de la presse décerné à Hrant Dink
Publié le :

Résumé du Collectif VAN :

Hrant Dink se verra remettre par les Editions Gruner & Jahr et par le journal Stern le Prix Henri Nannen 2006 pour la liberté de la presse : "Il donne à son peuple une voix, et est le porte-parole des gens invisibles". Le prix lui sera remis lors d'une cérémonie le 12 mai 2006 au Schauspielhaus (Théâtre) de Hambourg. Le prix est de 5000 euros. L'article du Stern relate également les poursuites intentées contre lui en Turquie et ses origines de Malatya, avec aussi un paragraphe sur le journal Agos.


Der armenische Journalist Hrant Dink erhält den Henri Nannen Preis 2006 für Pressefreiheit: "Er gibt seinem Volk eine Stimme"

Die Auszeichnung an den Herausgeber der armenisch-türkischen Wochenzeitung "Agos" wird im Rahmen der feierlichen Preisverleihung am 12. Mai 2006 im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg überreicht

Hamburg, 3.Mai 2006 - Dem armenischen Journalisten und Herausgeber der zweisprachigen Wochenzeitung "Agos" Hrant Dink wird am 12. Mai 2006 vom Verlag Gruner + Jahr und der Zeitschrift stern für sein Engagement der unterdrückten armenischen Minderheit in der Türkei der Henri Nannen Preis für seine Verdienste um die Pressefreiheit verliehen. Dink "gibt seinem Volk eine Stimme und ist Sprachroh der Unsichtbaren", heißt es in einem stern-Porträt (Ausgabe 19 vom 4.05.2006). Mit absurden Vorwürfen verfolgt die Justiz in der Türkei Dink. Dreimal wurde er in den vergangenen Monaten wegen "Beleidigung des Türkentums" verklagt, weil er die Mauer des Schweigens und der Angst durchbrochen hat, hinter der die türkischen Armenier bis dahin lebten.

"Agos" ist die erste armenische Zeitung, in der politisch heikle Themen nicht gemieden, sondern offen diskutiert werden - und die einzige, die zweisprachig erscheint, damit sie auch für Türken zugänglich ist. Die Auflage ist winzig - 6.000 Exemplare werden wöchentlich verkauft -, doch das Echo ist gewaltig. Seither hat die armenische Minderheit eine Stimme, und der türkischen Mehrheit wird erstmals ein Spiegel vorgehalten.

Hrant Dink, geboren 1954 in Malatya im Südosten der Türkei und nach der Trennung seiner Eltern in armenischen Waisenhäusern in Istanbul aufgewachsen, ist "ein typisches Produkt dieser Erziehung", wie er sagt. "Zwar bin ich auf armenische Schulen gegangen, aber die unterscheiden sich nur durch die Sprache von türkischen Institutionen. Als Kind wusste ich nichts über unsere Geschichte, und schon gar nichts vom Völkermord. Erst als Erwachsener habe ich erfahren, dass einer meiner Großväter ein Überlebender der Massaker war und dass Mitglieder meiner Familie im Nahen Osten, den USA und in Armenien leben, wohin sie nach der Vertreibung emigrierten."

Der Verlag Gruner + Jahr und der stern verleihen in diesem Jahr den Henri Nannen Preis zum zweiten Mal. Um den nach dem 1996 verstorbenen stern Gründer Henri Nannen benannten, in fünf Kategorien ausgeschriebenen Preis für die besten Arbeiten des Jahres bewarben sich Journalisten mit Beiträgen aus 191 deutschsprachigen Zeitungen, Zeitschriften und Magazinen. Der Preis ist in jeder Kategorie mit 5.000 Euro dotiert.

Alle nominierten Arbeiten sowie zahlreiche weitere Informationen finden sich unter www.henri-nannen-preis.de im Internet.

Für Rückfragen:

Dr. Andreas Knaut
Leitung Gruner + Jahr Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 040/3703-3113
E-Mail: knaut.andreas@guj.de

Kurt Otto
Leiter stern Marktkommunikation
Tel. 040/3703-3810
E-Mail: otto.kurt@guj.de



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Source/Lien : Stern



   
 
   
 
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